Am 12. und 13. September 2026 war die Ottakringer Brauerei in Wien-Ottakring wieder ein Ort für Feinschmecker. Die Gault&Millau Genussmesse fand dort zum dritten Mal statt. Angekündigt waren 110 Köchinnen und Köche aus ganz Österreich. Dazu kamen Weingüter und Genussproduzenten. Geöffnet war an beiden Tagen jeweils von 12 bis 18 Uhr.

Spitzenküche in Kostportionen

Das Prinzip kennt man von der Messe: Die Gäste probieren an den Kochstationen kleine Portionen aus der Küche bekannter Haubenlokale. Am Samstag standen laut Berichterstattung unter anderem Richard Rauch, Konstantin Filippou, Andreas Döllerer, Toni Mörwald, Julian Stieger, Hannes Müller und Paul Ivić am Herd. Am Sonntag folgten unter anderem Vitus Winkler, Silvio Nickol, Max Stiegl, Lukas Nagl, Parvin Razavi, Hubert Wallner, Peter Girtler und Jakob Karner.

Das Spektrum reichte von Fine Dining über moderne Regionalküche bis zu vegetarischen und international geprägten Konzepten. Der Samstag war schon vor dem Start ausverkauft. Für den Sonntag gab es zuletzt nur mehr Restkarten.

Wein als zweiter Schwerpunkt

Neben der Küche hatte der Wein großes Gewicht. Vertreten waren unter anderem diese Betriebe:

  • Jurtschitsch
  • Gernot und Heike Heinrich
  • Feiler-Artinger
  • Hannes Reeh
  • Umathum
  • Bründlmayer
  • Schloss Gobelsburg
  • Lukas Markowitsch
  • die Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein

Bei den Sektproduzenten waren Szigeti, Kattus und Schlumberger dabei. Für Cocktails sorgte die Krawall Bar. Zum Abschluss gab es einen Edelbrand der Privatbrennerei Hämmerle.

Junge Szene und regionale Produzenten

Die Messe setzte nicht nur auf große Namen. Kollektive wie Estúdio Schumi und frischertisch kochten für die Besucher und zeigten die junge Kulinarikszene. Zehn Betriebe der AMA Genuss Region stellten regionale Spezialitäten vor. Außerdem gab es eine Showküche mit Live-Cooking, bei der Transgourmet unterstützte.

Unser Eindruck

Viele Haubenköche und Winzer an einem Ort, dazu der direkte Austausch mit den Machern: Das bleibt der Reiz der Genussmesse. Die Ottakringer Brauerei bietet dafür viel Platz. Die Veranstalter betonten schon im Vorfeld, dass sich das Publikumsinteresse dort besser verteilen lasse. Mit dem Mix aus Spitzengastronomie, österreichischem Wein und Produzentenstandln verstand sich die Veranstaltung auch 2026 als Leistungsschau der heimischen Kulinarik.

Der Eintritt ist freilich kein Pappenstiel: Der Tages-Pass kostete regulär 189 Euro, das Zwei-Tages-Ticket 299 Euro. Mit Early-Bird-Codes gab es Tickets günstiger, nämlich für 120 Euro pro Tag oder 180 Euro für zwei Tage.

Vormerken: 2027

Die nächste Ausgabe ist schon fixiert. Die Genussmesse 2027 findet am 11. und 12. September wieder in der Ottakringer Brauerei statt.

Quellen: www.news.at, www.gaultmillau.at, www.gaultmillau.at, www.bruendlmayer.at, wine-partners.at, www.gaultmillau.at